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Offerten konstruktiv absagen

Es gehört zum Geschäftsleben dazu: Man verlangt Offerten und man erstellt Offerten. Und es liegt in der Sache der Natur, dass Offerten nebst den erhofften Zusagen auch Absagen nach sich ziehen.

Die Art und Weise, wie man einer Firma mitteilt, dass man sich für ein anderes Angebot entschieden hat, hat unmittelbaren Einfluss auf das Licht, das man auf sich selbst wirft: Ist man ein fairer Geschäftspartner?

Deshalb versuche ich bei jeder Offerte, der ich eine Absage erteilen muss, folgende Punkte einzuhalten – und freue mich, wenn sich Interessenten mir gegenüber auch so verhalten:

  • Jede Offerte verdient eine Antwort. Sich einfach in Schweigen zu hüllen, wenn man sich gegen ein Angebot entschieden hat, ist respektlos gegenüber der Arbeit, welche jemand für einen geleistet hat.
  • Jede Offert-Absage verdient eine Begründung. War der Preis zu hoch? Wurde eine bestimmte Dienstleistung oder Funktionalität vermisst? Hat man sich nicht ernst genommen gefühlt? Hat man Vitamin B zu einem anderen Anbieter? Was auch immer der Grund sein mag – diesen ehrlich zu benennen hilft dem Gegenüber, sein Angebot laufend zu verbessern und zu hinterfragen. Wie man Absagen einfach aber konkret formulieren kann, liest sich in diesem Artikel schön.

Und das ist auch schon alles. Eigentlich ganz einfach. Und trotzdem gehts in der Hektik des Alltags schnell vergessen.

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