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Manú, 2009
Und gleich nochmals ein Foto-Post. Die Tamedia berichtet heute auf ihren Plattformen über den Manú-Nationalpark in Peru.
Im Artikel steht:
21’358 Besucher zählte der Nationalpark im vergangenen Jahr, zehn Jahre zuvor waren es erst 4046.
Wie sich die Zeiten geändert haben.
Meine Frau und ich hatten 2009 die Gelegenheit, diesen Park zu besuchen. Es war anfangs der Saison und die Reisegruppe bestand nur aus uns zwei, dazu ein Guide, ein Koch und ein Bootsführer.
In völliger Abgeschiedenheit erlebten wir intensive Tage im tiefen Dschungel. Wir begegneten dem Tapir und dem Riesenotter. Schüttelten morgens die Stiefel aus, um vor Schlangen sicher zu sein. Beobachteten die Aras und allerlei Affen. Und lugte da nicht sogar das Muster eines Jaguars kurz zwischen den Bäumen hervor?
Unterwegs mit dem Boot übertraf sich der Guide nur so mit Anreizen, uns zum Baden zu bringen: Pinkelt nicht ins Wasser, da sonst der Candirú in euch reinschwimmt, aber ansonsten kein Problem, die Kaimane jagen nur nachts.
Wir blieben am Trockenen.
Als Highlight fischten wir am letzten Tag des Trips auf einem gefundenen alten Kanu, das nicht viel mehr als ein schwimmendes Brett war, nach Piranhas. Ein unvergessliches Abendessen als Abschluss.
Morgenstimmung
Tapir
Auf nächtlicher Pirsch
Besuch im Schlafzimmer
Die Ara-Wand
Brüllaffe
Herr Nilsson?
Ein Gast war da
Guide mit Kanu
Reicher Fang
Piranha-Schmaus
Rückflug in die Zivilisation
